Peter Ullrich

Peter Ullrich, Dr. phil. Dr. rer. med., ist Soziologe/Kulturwissenschaftler und arbeitet als Senior
Researcher im Bereich "Soziale Bewegungen, Technik, Konflikte" am Zentrum Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin und ist Fellow am Zentrum für Antisemitismusforschung (auch TU Berlin).
Zuletzt leitete er Forschungsprojekte zu Videoüberwachung von Demonstrationen und zur Gewalteskalation bei den G20-Protesten in Hamburg. Er ist Ko-Sprecher des Arbeitskreises "Soziale Bewegungen und Polizei" im Institut für Protest- und Bewegungsforschung (ipb).
Veröffentlichungen u.a.: "Eskalation. Dynamiken der Gewalt im Kontext
der G20-Proteste" (Berlin 2018; Ko-Autor,
https://g20.protestinstitut.eu/) und "Videoüberwachung von
Demonstrationen und die Definitionsmacht der Polizei. Zwischen
Objektivitätsfiktion und selektiver Sanktionierung" (Österreichische
Zeitschrift für Soziologie, 4/2018).
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Talks

Videoüberwachung von Demonstrationen und die Definitionsmacht der Polizei. Zwischen Objektivitätsfiktion und selektiver Sanktionierung

Die Polizei legitimiert Videoüberwachung mit dem Versprechen von
Objektivität und strikter Rechtsdetermination. Im Vortrag wird sie
stattdessen als kontingenter Prozess der aktiven Konstruktion von
Evidenz analysiert.